über mich
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Mein Name ist Sylvia Stoll, 1970 im Saarland geboren, bin verheiratet und habe drei Töchter. In meiner Freizeit widme ich mich gerne der Ausbildung von Hunden. Agility, THS und Fährten mit unseren Hunden gehören bei mir zum regelmäßigen Freizeitspaß.

1995 zog Familienhund Kira ein. Eine temperamentvolle Retrieverhündin mit einer unermüdlichen Arbeitshaltung. Relativ schnell wurde mir bewusst, dass sie mit den täglichen Spaziergängen schlichtweg unterfordert ist. Also nahm ich die Herausforderung an. Bei der Suche nach einem passenden Angebot für unsere Bedürfnisse kamen wir zum Polizei- und Schutzhundsportverein MV St. Wendel, heute Hundesportzentrum St. Wendel. Dort besuchten wir die Welpenspielstunde. Hier lernten wir neben dem Schutzdienst, die Sportarten Agiltiy und Turnierhundesport (THS) kennen. Kira zeigte mehr Begeisterung im THS. Somit stand fest, den von ihr vorgegebenen Weg mit ihr gemeinsam zu gehen. Ich kann nur sagen, es war eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde.

Alles, was wir in dieser Zeit erlebten, bewegte mich sehr. Meine Erlebnisse warfen Fragen auf, die mir oftmals unzureichend beantwortet wurden. Im Verein bestand die Möglichkeit eine sog. Sachkunde zu machen. In der Hoffnung hierbei meinen Wissensschatz über Hundeverhalten, Umgang mit dem Hund im Sport, zu erweitern, hielt ich es für eine gute Idee meinen Sachkundenachweis beim DVG zu erwerben. 1998, mein erstes Traineramt stand mir bevor. Als erfolgreiche THS Starterin war ich Teil eines Trainerteams. Gemeinsam trainierten wir die THS-Turnierstarter als auch die Einsteiger Gruppe über mehrere Jahre. Wir hatten eine super Truppe, viel Spaß und viele erfolgreiche Turniere zu verzeichnen. Zwischenzeitlich entwickelte eine unserer Töchter, die schon immer ein besonderes Verhältnis zu Kira hatte, Spaß beim Training mit ihr. Die beiden waren ein starkes Team.

Bei mir wurde der Zuchtgedanke, den ich schon lange hegte, aktuell. Der Rhodesian Ridgeback kreuzte meinen Weg. Die Charaktereigenschaften und seine Ursprünglichkeit, somit wenig überzüchtet, also vital und lange Lebensdauer zu erwarten, machten mich neugierig. Eine neue Herausforderung. Ich studierte die Rasse, sprach mit Züchtern, besuchte Würfe. 2003 war es endlich soweit. Saly zieht ein. Langsame Verwirklichung meiner Zuchtgedanken beginnen. Bevor ich jedoch meinen ersten Wurf ernsthaft plante, waren neben guter Entwicklung der Zuchthündin, ihre Gesundheit vordergründig. Und mein Wissen? Wird es ausreichen einem so ursprünglichen Hund gerecht zu werden, einen geeigneten Deckrüden zu finden, Welpen artgerecht aufzuziehen, die zukünftigen Besitzer auswählen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können?

Über einen Tipp einer Freundin geriet ich an die Adresse von Frau Stalter. Ich lernte sie, ihre Familie und den Sonnenhof kennen. Bald darauf stand für mich fest, dass ich bei ihr die Ausbildung zur Fachfrau für Hundeerziehung, -ausbildung und Kynotherapie, die sie in Wochenendseminaren anbietet, machen werde. Die Prüfung legte ich nach 2 Jahren mit Erfolg ab.

Mein Wissensschatz ist gewachsen. Unsere Wurfplanung machte Fortschritte. Für mich stand fest, dass ich in einem VDH anerkannten Verein züchten werde. Neben einer Jungzüchterschulung, die ich besuchen musste, wurde auch die Zuchtstätte überprüft und anerkannt. Die Hündin muss bestimmte gesundheitliche Vorraussetzungen erfüllen um an einer Zuchtzulassung teilnehmen zu dürfen. Bei einer Zuchtzulassung werden dann neben dem Exterieur des Hundes auch seine Wesenseigenschaften überprüft. Als nun endlich alle für eine Zucht notwendigen Kriterien erfüllt waren, planten wir unseren A-Wurf, der im Sommer 2006 geboren wurde. Von der Läufigkeit hin zum Deckakt über die Schwangerschaft, die Geburt bis zur Entwicklung heranwachsender Welpen nutzte ich jegliche Gelegenheiten, die Verhaltensweisen von Hunden diesbezüglich beobachten zu können. Ethologie life.

Wir behalten eine Hündin.

2006 - 2008 Hospitation im Hundezentrum AMAROK.

2008 unser B-Wurf wird geboren; erneute Verhaltensbeobachtungen der werdenden Mutter, der heranwachsenden Welpen unter  Einbeziehung unserer aus dem A-Wurf behaltenen Hündin Chipo. Es war hochinteressant erleben zu dürfen, wie die Hündinnen, der Rangfolge entsprechend sich arrangierten und die Welpen gemeinsam aufgezogen haben. Auch Kira war voll integriert.

2009 unser C-Wurf wird geboren; die rangniedere Hündin bekommt Welpen; auch hier interessante Beobachtungen der beiden Hündinnen bei der Aufzucht der Welpen. Die ranghohe Hündin übernimmt vorrangig die Aufzucht der Welpen.

2009 Gründung der eigenen Hundeschule “Kommunikation ist alles”. Hunde sprechen ihre eigene Sprache, die es zu verstehen gilt. Da weichen eigene Bedürfnisse, denen des Hundes ganz schnell, sofern die Bereitschaft besteht genau das zuzulassen. Leider im Sport oftmals unbeachtet. Die einen versuchen es mit Gewalt und Ausübung von Macht über das Tier, die anderen mit Bestechung und Vermeidung von Regeln. Meine Erfahrungen lassen mich heute wissen, dass Hunde es verdienen, so mit uns leben zu dürfen, wie sie es in einem natürlich gewachsenen Rudel tun würden. Hunde sind soziale Lebewesen mit sozialen Strukturen aus Regeln, Grenzsetzungen, Zuneigung und Freiheit. Das ist mein Leitgedanke, dem ich sicherlich treu bleibe. Hierbei werde ich neue wissenschaftliche Erkenntnisse in mein Denken und Handeln stets mit einbeziehen.  

Eine wunderbare und vor allem lehrreiche Zeit liegt hinter mir und sicherlich auch vor mir, denn ausgelernt hat man schließlich nie. 

An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, den vielen Menschen zu danken, die mir mit respektvollem und kritischem Ausdruck begegnen, denn so ist es mir möglich die Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.

Mein ganz besonderer Dank gilt:

Meinem Mann, der unermüdlich mir zur Seite steht und mir die nötige Freiheit gibt zur Entfaltung meiner Bedürfnisse.

Meinen Kindern, die mich lange auf meinem Weg begleitet haben, ihre eigenen Erfahrungen dabei gemacht und ihre persönlichen Schlüsse daraus gezogen haben.

Meinen Eltern, die mich und meine Familie stützen, wenn wir ihre Hilfe benötigen. Und dafür, dass sie mir schon früh ermöglicht haben, Haustiere halten zu dürfen und mich lehrten diese respektvoll und artgerecht zu behandeln.

 

Bea, Robin, Pipo, Huntery1

    Beatrice Stalter, für die offenen Gespräche, die vielen Tipps, die Anregungen bestmögliche Lösungsansätze zur

    Problembewältigung in der Mensch-Hund-Beziehung zu finden und vor allem sie im Umgang mit Hunden erleben

    zu dürfen. Sie hat ein geniales Gespür für die individuellen Bedürfnisse des Hundes auf die Situation hin

    betrachtet. Ihr Wissen über Hunde und ihre Art mit ihnen umzugehen sind einmalig.

 

 

 

herbert 1

    Ihrem verstorbenem Mann Herbert Rätz, ein Mensch, der mit wenig Worten viel zum Ausdruck bringen konnte

    und es verstanden hat, Menschen auf ihren individuellen Weg zu führen. Leider hat er uns viel zu früh verlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kombibild

    Andrea Kühne, “TeamPassion”, ehemalige Rettungshundeführerin, lange Ausbilderin im Schutzhundesport, heute Jägerin.

    Eine Frau mit vielen Facetten, jedoch immer dem Gedanken treu, egal was kommt, mein Hund wird artgerecht behandelt und nach

    seinen Anlagen individuell gefördert und gefordert. In ihrer Freizeit hält sie Seminare im Bereich Fährtenarbeit, Personensuche,

    Spiel-Motivation-Autorität.

    Ein Muss für jeden, der seinen Hund auch als solchen betrachtet.

 

 

 

 

Meinen Freundinnen und Freunden, die es möglich machen, so zu sein, wie man ist.

Meinen Hunden, die mir Anlass gaben und immer geben werden, sie respektvoll ihrer Art entsprechend zu integrieren.