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Welpenaufzucht
Wenn der Wurftermin naht, bauen wir in unserem Wohnzimmer eine geräumige Welpenkiste auf, in der die Hündin ihre Welpen zur Welt bringt.
In den ersten beiden Lebenswochen werden sie überwiegend von der Mutter versorgt. Durch ihre Nähe und Wärme bietet sie Schutz und Geborgenheit.
Zahlreiche Veränderungen im Stoffwechselgeschehen finden statt. Langsam nehmen die Reaktionen auf Außenreize zu. Tägliche Berührungen durch vertraute Personen bereits in dieser Phase spielen für den Hund eine wichtige Rolle. Dadurch kann er entspannen und baut erstes Vertrauen zum Menschen auf.
Das Koordinieren der Bewegungsabläufe nimmt täglich zu und erste Lautäußerungen sind zu hören. An Geschwister gerichtete Spielaufforderungen, als auch Schwanzwedeln, beim Erblicken vertrauter Personen, sind zu beobachten.
Nun folgt die Phase der Zuwendung zur Außenwelt. Die Welpen steigern ihre Aktivitätsphasen und nehmen nun ihre Umwelt intensiv wahr.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, in dem die Welpen die Wohnung verlassen und im Hundehaus, welches in unserem Garten steht, einziehen. Durch eine Klappe ist es den Kleinen möglich das Welpenhaus jederzeit zu verlassen und im eingezäunten Bereich zu toben.

Sie haben ebenfalls die Möglichkeit auf einem speziell für sie angelegten Spielplatz vielfältige Sinneseindrücke zu sammeln.
Dadurch wächst ihr Selbstbewusstsein. Somit ist die Basis für Umweltsicherheit, Sozialverträglichkeit und Aufgeschlossenheit geschaffen, welche durch den späteren Besuch einer Welpenspielgruppe weiter gefestigt werden muss.
Im Alter von 9 Wochen ist die Zeit gekommen, die Welpen in ihr neues zu Hause abzugeben. Für uns versteht es sich von selbst, dass die Welpen bis dahin regelmäßig entwurmt wurden und ihre erste Impfung erhalten.
Die zukünftigen Besitzer sind herzlich eingeladen die Kleinen ab der vierten Woche regelmäßig zu besuchen. Dabei bietet sich die Gelegenheit erste Kontakte zum neuen Rudelmitglied zu knüpfen und Erfahrungen im Umgang mit RR zu erhalten.
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